<$BlogRSDUrl$>

Montag, Mai 01, 2017


Umgeben von den Guten, gerinnt dir die Wut
Als Pulsschlag wie ein Hammer und
Schweigend noch spricht daraus
Täuschende Enttaüschung.

So aber ward der Tag vollbracht,
die Nacht schwingt ihre Fahn
und über allen Brücken
spürest du den Hauch

doch ohnedem
so kurz
und bang

kommt noch ein Wort
und mit ihm
der Gesang

Donnerstag, April 13, 2017


Und wenn es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt,
so fiele doch der müde Blick ins Dunkel der Gedanken Last,
als könnt ein Wort die Dinge nennen, die innen vor dem Auge stehn.  

Es ist die Hast, der Tage laufendes Geschäft, die trüben selbst
noch Trauer und Verlust im Nebel dauernden Entzugs.

Montag, März 20, 2017



Im schweren Kleide
fallen die Gedanken
in den Stuhl und
suchen ihre Luft

aus Worten überall
im Übergang noch
schwindelt das Dunkel
gestriger Erfahrung

          ---

Die Zeit die wir
mit jenem verbracht
haben wir diesem
entzogen und damit

das Recht ausgehoben
aus der Gleichung
die sein könnte
was wir nicht sind


Sonntag, September 08, 2013

Den Lebenden geben
die Toten
Zeit

Freitag, August 09, 2013


Was uns freut

Dass uns manche Frage
Nicht gestellt worden und
Also auch manche Antwort
Erspart geblieben ist.

Montag, Juni 03, 2013

Wertekompass

Das ethische Dilemma zieht
mir die Augenlider bis fast
auf den Bauch in einer
nie gekannten Schwere. Durchs
Ohr torkeln Worte in den
Stift als wär der Daumen die
letzte Instanz der Vernunft.
Das Geheimnis ist gewahrt
wenn die Entzündung jede
Bewegung hemmt.


Donnerstag, Januar 10, 2013


Frontier Research


Ein Tag aus Wörtern, wie jener
Unvergessliche Steuerzahler der
Zum Fall erklärt das Geschäft ließ
Und daran wuchs

Noch immer bin ich ihm dankbar
Dass er uns das Lassen hinterlassen hat
Und ich wünschte mir mehr davon
Gerade jetzt wo uns alle Maschinen

Tipp für Tipp korrigieren denn vor
Stellbar sind Sätze im Rahmen
Dessen was geschrieben steht
Oder wird an einem Tag

Der der letzte nicht gewesen ist
Und der erste nicht sein kann
Seit eh und je, die beiden
Brüder auf Leben und Tod.

Die Frage ist doch nicht, ob wir das ausdrücken oder schreiben können,
Die Frage ist doch, ob die Töne, die herüber klingen,
Stark genug sind gegen Wind und Markt,
An die zu denken ein falscher Trost ist,
Wo wir doch nicht Zunder suchen, während
Wir verstehen, warum dort schwarz und weiß nebeneinander liegen
Und hier schwarz und weiß den Unterschied machen und das eine
Also klingt und das andere fragt und singt

Dieser kleine Schwindler Reim
Über den so viele lachen
Dieses Versprechen: warte nur
Ich komme wieder

Hast du ihn gehört

This page is powered by Blogger. Isn't yours?